Schweizer Versorger stehen am Schalter.
Viele Energieversorger, Wasserwerke, Kantone und Spitäler in der Schweiz betreiben heute kritische Kunden-, Service- und Asset-Plattformen auf US-Hyperscaler-CRMs. Das hat lange funktioniert. Aber das regulatorische Umfeld hat sich verschoben — revDSG seit September 2023, neue Cloud-Outsourcing-Richtlinien der FINMA, kantonale Datenschutzbeauftragte, die das Thema aktiv aufgreifen, und der EU Data Act.
Es geht nicht darum, "die Cloud zu verlassen". Es geht darum, souverän und absichtsvoll zu sein. Wo liegen die Daten? Wer hat Zugriff? Was passiert, wenn morgen ein Drittstaat-Gesetz Datenherausgabe verlangt? Und welche Alternativen sind 2026 produktreif?
Drei Themen verdienen die nächste Stunde Ihrer Zeit: Datensouveränität, CRM- und Plattform-Alternativen, und ein ehrlicher Migrationspfad.
Datensouveränität
Schweizer Cloud
CRM-Alternativen
revDSG
Modulare Migration
Versorger-Realität 2026
Die Schweizer Cloud-Landschaft – und warum sie sich gerade verschiebt
~65 %
Schweizer Versorger mit US-CRM
FINMA
Cloud-Outsourcing-Richtlinie
Kantonale Datenschutzbeauftragte nehmen Cloud-Outsourcing bei kritischen Infrastrukturen 2025/26 verstärkt unter die Lupe — Basel-Stadt, Zürich und Bern haben sich konkret geäussert.
US Cloud Act & Drittstaaten-Zugriff — auch wenn Daten im EU-Rechenzentrum liegen, kann ein US-Mutterkonzern verpflichtet werden, sie offenzulegen. DSB und Eidg. DSB haben das mehrfach moniert.
Microsoft Cloud for Sovereignty, AWS European Sovereign Cloud, Swisscom Sovereign Cloud, Exoscale — die Alternativen sind 2025/26 produktreif, nicht mehr Roadmap.
Composable / Best-of-Breed CRM ist 2026 keine Nischen-Wahl mehr. Microsoft Dynamics 365 in CH-Datacenter, SAP Sales Cloud, Open-Source-Optionen — alle sind realistische Migrationsziele.